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Willkommen in Dortmund 2019

Glückauf und Halleluja – Kann Dortmund Kirchentag?

Die Ostentor-Kreuzung, Ort des größten der Eröffnungsgottesdienste © S. Roß

Der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag wirft seine Schatten voraus – und der Landesausschuss Westfalen erlaubte uns einen ersten Blick auf die Stadt. Sein lokales Motto „Glückauf und Halleluja“ erinnert daran, dass Dortmund einstmals einer der größten Industriestandorte in Deutschland war: Kohle und Stahl (und Bier) waren das Herz. Heute ist die Stadt eine der innovativsten Metropolen in Europa und punktet mit Wissenschaft, innovativen Technologien und Dienstleistungen.

Um es gleich vorweg zu sagen: Dieser Kirchentag wird spannend, denn er wird vollkommen neue Themen und Ideen präsentieren. In Dortmund durch den BVB und das Westfalenstadion immer präsent ist beispielsweise das Thema Sport – und so werden Besucherinnen und Besucher in diesem Jahr die Gelegenheit haben, auf einer Eisbahn die verschiedenen geistig-spirituellen Seiten sportlicher Aktivitäten kennen zu lernen. Ebenfalls eine neue Idee wird sich in der „Wunderkirche“ inmitten der Innenstadt präsentieren, und im „Pavillon der guten Nachrichten“ will der Kirchentag den Debatten um Fake-News und der Lust an medialen Horrormeldungen entgegentreten. Ein ganz besonderes Projekt ist auch die „Kirche der Stille“, die einen Wald im Inneren haben wird.

Kirchentag der kurzen Wege

Das künftige Zentrum Kinder © S. Roß

Der Kirchentag in Dortmund wird ein „Kirchentag der kurzen Wege“, denn nahezu alle Veranstaltungsorte liegen innerhalb von knapp fünf Kilometern – und sind damit von Innenstadt und Hauptbahnhof etwa zwei bis drei Kilometer entfernt. Das Zentrum Jugend als einer der äußeren Punkte liegt am Fredenbaumpark, während auch viele Veranstaltungen in den Westfalenhallen stattfinden werden. Eine weitere Neuerung ist das so genannte „Workshophaus“, in dem ausschließlich Workshops zu verschiedenen Themen stattfinden werden.

Die drei Eröffnungsgottesdienste werden in der Innenstadt gefeiert, einer davon mitten auf einer der Hauptverkehrsadern in Dortmund, der Ostentor-Kreuzung – dieser Gottesdienst wird vom WDR übertragen. Auf dem Hansaplatz feiern Besucherinnen und Besucher den Eröffnungsgottesdienst in Leichter Sprache, und auf dem Friedensplatz werden insbesondere die ganz jungen Gäste angesprochen, denn hier gibt es einen Eröffnungsgottesdienst für Groß und Klein.

Schlussgottesdienste an zwei Orten

Auf der Seebühne wird einer der Schlussgottesdienste stattfinden © S. Roß

Die Podienreihen „Wirtschaft, Demokratie, Eigentum“, sowie „Zivilgesellschaft, Arbeit, Sozialstaat“ versprechen spannende Auseinandersetzungen. Sie finden an einem besonderen Ort, der Warsteiner Music Hall, statt. Ein besonderer Schwerpunkt des 37. Kirchentages liegt auf trialogischen Veranstaltungen, die sich insbesondere mit dem in Dortmund allgegenwärtigen Zusammenleben verschiedener Weltanschauungen und Kulturen beschäftigen werden.

Die Schlussgottesdienste finden an zwei Orten statt, an der Seebühne und im Signal Iduna Park, dem Stadion der Borussia Dortmund. Natürlich kommen während der Tage auch Gesang, Gebet und geistliche Impulse nicht zu kurz – und so freuen wir uns auf die Tage vom 19. bis 23.Juni 2019 in Dortmund, der herzlichen und offenen, bodenständigen und internationalen Stadt in Westfalen.

Text: Silke Roß / Marie-Elisabeth Most-Werbeck